3 Fragen an Paulina Dobroc

Paulina Dobroc ist seit 2016 Doktorandin am ITAS und in unserer Abteilung,  in diesem Jahr hat sie ein Promotionsstipendium der Hans-Böckler-Stiftung erhalten – herzlichen Glückwunsch! Das Thema ihrer Doktorarbeit befasst sich sowohl mit Technikfolgenabschätzung als auch mit Wissenschaftskommunikation. Wie sie diese Schnittstelle behandelt, erklärt sie in den „3 Fragen“.

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Der Verstand – das neue Bauchgefühl?

Dieser Beitrag entstand als Studienleistung im Rahmen der Ringvorlesung „Gefühlte
Wahrheiten? Wissenschaftskommunikation und der „Fakten-Diskurs“ – Beiträge aus
Forschung und Praxis“ von Annette Leßmöllmann und Christiane Hauser. Die
teilnehmenden Studierenden besuchen die WMK-Ringvorlesung 2017 und schreiben
Veranstaltungskritiken zu den Vorträgen. Eine Auswahl davon wird hier mit
Zustimmung der Autor*innen veröffentlicht.

Mein Bauchgefühl begeht nach diesem Vortrag Verrat an sich selbst und sagt: „Benutze
deinen Verstand!“. Dem Konflikt zwischen Bauch- und Kopfentscheidungen widmete
sich Psychologe Markus Knauff von der Universiät Gießen im Rahmen
der Ringvorlesung. Mit seinem Vortrag über „Vernunft oder Bauchgefühl – Neue
Ergebnisse der Rationalitätsforschung“ liefert er ein Plädoyer an die Rationalität, und
ein Werkzeug, um sich gegen das oft trügerische Bauchgefühl durchzusetzen.

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WMK zu Gast bei Paläoanthropologen Friedemann Schrenk

Studierende des PR-Schwerpunkts im Master WMK haben sich im vergangenen Semester mit der Öffentlichkeitsarbeit in der Paläoanthropologie beschäftigt. In einem Workshop zum Semesterende brachten sie ihre Ergebnisse zusammen und diskutierten darüber. Ein gelungener Abschluss fand sich im Rahmen einer Exkursion ins Senckenberg Museum, wo sie ihre Erkenntnisse um die reichhaltigen Erfahrungen von Sektionsleiter Prof. Dr. Friedemann Schrenk erweitern konnten. Für seine Besucher öffnete der Paläoanthropologe sogar den feuerfesten Schrank. Die Fossilien darin sind Millionen Jahre alt. Masterstudent André Weiß berichtet von dem Besuch und den Ergebnissen des Workshops.

Masterstudierende am Senckenberg Museum
Die Studierenden unseres PR-Schwerpunkts mit Professorin und Dozentin Annette Leßmöllmann vor dem Senckenberg Museum (Foto: Erk Singerhoff)

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Eindrücke und Umfrage vom March for Science

Am 22. April fand erstmalig der weltweite March for Science statt. In Deutschland wurden insgesamt 18 Märsche organisiert, bei denen die Menschen für den Wert wissenschaftlicher Erkenntnisse in gesellschaftlichen und politischen Diskursen auf die Straße gingen. Unsere Studiengangsleiterin Annette Leßmöllmann war in Frankfurt am Main unterwegs und hat auf Twitter Fotos und Eindrücke geteilt. Wir haben sie als Rückschau in einem Storify zusammengestellt, außerdem sind Tweets der NaWik-Kollegen dabei, die in Heidelberg demonstriert haben. Der Menschenmenge nach zu urteilen, war der March of Science auch dort ein großer Erfolg. Außerdem wollten wir die schönen Schilder nicht vorenthalten, die das NaWik gebastelt hat!

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Diskurse in den Medien und Science Slams in Südafrika

Flyer Tagungsprogramm
Tagung „Sprache, Wissen, Medien“ am KIT (Foto: Philipp Schrögel)

Wissen kann auf vielen Wegen vermittelt werden, doch egal ob es um digitale Formate, Fernsehdokus, Comics oder Kinderbücher geht, ein zentrales Element ist die Sprache. Ihr Einsatz hat deswegen Einfluss darauf, wie Wissensthemen in der Gesellschaft wahrgenommen und diskutiert werden. Über diese Zusammenhänge sprachen die Mitglieder der DGPuK-Fachgruppe „Mediensprache – Mediendiskurse“, die sich am vergangenen Wochenende bei uns in Karlsruhe getroffen haben. Während der Tagung „Sprache, Wissen, Medien“ stellten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre aktuelle Forschung vor, für weitere Denkanstöße sorgten Gäste wie die Journalistin Silke Burmester und Heike Tappe, die als Linguistin in Südafrika lehrt.
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Wissenschaftskommunikation und Wahrheit

Eigentlich wollte Michael Blume einen Gastvortrag zu Mythen, Theorien und Medien halten. Doch da wir mittlerweile im „postfaktischen Zeitalter“ angekommen sind, hat der Religionswissenschaftler und Wissenschaftsblogger sein Thema geändert und diskutierte stattdessen, ob es die eine Wahrheit überhaupt gibt. Außerdem zeigte er mit einem Rückblick in die Geschichte, dass auch früher schon die sogenannten neuen Medien – im 16. Jahrhundert waren es Bücher – für viel Aufruhr und gesellschaftliche Umbrüche sorgten.

Der öffentliche Vortrag „Wissenskommunikation in postfaktischen Zeiten. Gibt es noch Nachfrage nach Wahrheit?“ fand als Einführung in das Seminar „Medien- und Berufsethik“ im Master WMK statt.

Onlinekommunikation am KIT

Dieses Wintersemester hat Denis Elbl von PKM (mittlerweile SEK) die Übung Medien- und Öffentlichkeitsarbeit im 3. Semester WMK besucht. In seinem Gastvortrag stellte er die Online- und Social-Media-Auftritte des KIT vor. Anschließend diskutierte er mit den Studierenden, welche Zielgruppen das KIT online anspricht, wie man richtig auf kritische Themen reagiert und wie er mit den Kanälen der vielen Abteilungen, Studiengängen und Studierendengruppen umgeht. Am Ende stellte Dozent Philipp Schrögel im Gespräch noch ein paar Fragen an Denis Elbl (ab Minute 17:20).

Wissenschaftsjournalismus zwischen Medienwandel und Glaubwürdigkeitskrise – die Wissenswerte 2016

Digital Natives, Generation Y, Journalismus 2.0 – viele der Themen der Wissenswerte zielen auf das junge Publikum zwischen 20 und 30. So waren wir vier Studentinnen des KIT nicht nur dabei, sondern auch die Zielgruppe der dreitägigen Veranstaltung in Bremen.

Die Wissenswerte 2016 startete vielversprechend mit einem Streitgespräch über den Einfluss von neuen Medien und Technologien auf Redaktionen. Die Folgen und Chancen der Digitalisierung bestimmten die Diskussion.

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3 Fragen an Christian Humm

Mit Christian Humm begrüßen wir einen alten und neuen Mitarbeiter. Er war 2014 bis 2015 bereits Mitglied der Abteilung und ist nach einjähriger Unterbrechung zurück als Doktorand und Redakteur für das neue Portal wissenschaftskommunikation.de. Wir haben ihn gefragt, worum es in dem Projekt geht und was ihn darüber hinaus an der Wissenschaftskommunikation interessiert.
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Studie zur Technikkommunikation: Vorsorglich warnen oder nicht?

Ob Mobiltelefone und Sendemasten eine Gefahr für die Gesundheit darstellen, konnte bislang weder zweifelsfrei nachgewiesen noch widerlegt werden. Das Bundesamt für Strahlenschutz und andere Einrichtungen geben dennoch Vorsorgetipps für den Umgang mit der Technik heraus. Unser Kollege Christoph Böhmert hat gemeinsam mit Forschern der University of Wollongong in Australien untersucht, wie solche Hinweise die Gefahrenwahrnehmung der Menschen beeinflussen können. Ihre Studie erschien im International Journal for Environmental Research and Public Health, die Ergebnisse hat das KIT in einer Pressemitteilung zusammengefasst. Für den WMK-Blog erklärt Christoph Böhmert, warum ihn das Thema interessiert und wie er seine Kooperationspartner gefunden hat.

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