Andie Rothenhäusler ist seit Anfang März in unserer Abteilung und arbeitet in einem neuen Praxisprojekt zum Wissenschaftsjahr 2018 “Arbeitswelten der Zukunft”. Er erklärt uns, worum es dabei geht, was das mit seinem früheren Studium zu tun hat und welches Format in der Wissenschaftskommunikation ihn besonders begeistert.

Außerdem unterstützt Daniela Brookover seit März unser Sekretariat. Herzlich Willkommen!

Hier die drei Fragen an Andie Rothenhäusler:

1. Wie bist du zur Wissenschaftskommunikation gekommen?

Ich bin von Haus aus Historiker, habe aber die letzten Jahre immer wieder im Bereich Wissenschaftskommunikation gearbeitet. Das begann als HiWi im ZAK im Bereich Öffentliche Wissenschaft und setzte sich über ein Praktikum im Referat Public History des Archivs der sozialen Demokratie in Bonn fort. Meine zeitgeschichtliche Doktorarbeit beschäftigt sich nicht primär mit Wissenschaftskommunikation, ein großes Thema darin ist jedoch, wie wissenschaftliche Erkenntnisse von Politik und Öffentlichkeit missverstanden werden können.

Andie Rothenhäusler2. An welchen (Forschungs-)Projekten arbeitest du hier in der Abteilung?

Ich arbeite aktuell im Projekt “Zurück in die Arbeitswelten der Zukunft” mit, welches im Rahmen des Wissenschaftsjahrs 2018 stattfindet und vom Bundesmisterium für Bildung und Forschung gefördert wird. Wir beschäftigen uns einerseits damit, wie sich junge Menschen in der Gegenwart zukünftige Arbeitswelten vorstellen, andererseits führen wir auch Interviews mit Seniorinnen und Senioren darüber, mit welchen Zukunftsvisionen sie in der Zeit ihrer eigenen Berufstätigkeit konfrontiert wurden. Hierdurch werden Vergleiche möglich, durch die wir einiges über Zukunftserwartungen an sich zu erfahren hoffen.

3. Welche Themen aus dem Feld Wissenschaftskommunikation beschäftigen dich sonst noch?

Wirklich spannend finde ich das Format Podcast, das im englischsprachigen Raum spätestens seit “Serial” und durch die Berichterstattung zur US-Präsidentschaftswahl 2016 einen ziemlichen Boom erlebt hat. Andere Medienformate erfordern umfassendere Vorkenntnisse und teureres Equipment, bei Podcasts reichen (zumindest in der Theorie) ein Aufnahmegerät, ein Laptop und freie Software, den Rest machen gute Ideen und Konzepte aus. Ich finde die Vorstellung interessant, dass es in ein paar Jahren sehr viel verbreiteter sein könnte, die eigene Forschung in Form eines Podcasts zu präsentieren.

Akademische Mitarbeiterin in der Abteilung Wissenschaftskommunikation (Institut für Germanistik) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).

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