„Die Filmmontage als Konzept der stetigen Neuerfindung und -interpretation“ war das Thema des Gastvortrags, den Bence Gordos im vergangenen Wintersemester im Rahmen des Seminars „Einführung in die Filmanalyse“ gehalten hat. Einen Mitschnitt des Vortrags stellen wir hier im Blog zur Verfügung.

Bence Gordos ist Film- und Video-Editor und Absolvent der Filmakademie Baden-Württemberg. Er vollzieht in seinem Vortrag „Die Filmmontage als Konzept der stetigen Neuerfindung und -interpretation“ den Prozess vom Drehbuch zum Final Cut und den damit verbundenen Anforderungen und Hürden anschaulich an Ausschnitten des Projekts „Mund zu Mund“ -Ludwigsburg-Paris in Kooperation mit ARTE (2015) nach. Was darüber hinaus Ergebnisse des Schnitts bewirken können, wird anhand der Filme „Lola rennt“ (1998) „HEIL“ (2016) ergänzend problematisiert. Die „stetige Neuerfindung und -interpretation“ von Szenen versteht sich dabei als die Schaffung von Interpretationsebenen im Verlaufe des Schnittprozess – mit immer neuen und qualitativ verschiedenartigen dramaturgischen Effekten.

Akademische Mitarbeiterin in der Abteilung Wissenschaftskommunikation (Institut für Germanistik) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).
Was der Schnitt aus einem Film macht
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