Die Berichterstattung über die Veränderungen des Klimas hat eine lange Geschichte, bereits 1986 titelte der Spiegel mit “Die Klimakatastrophe”. Mike S. Schäfers stellte den Zuhörern unserer Ringvorlesung “Wissenschaftskommunikation erforschen” am 09. Juli vor, wie sich die Medien bislang dem Thema genähert haben – sowohl national als auch international – und ob sie mit ihrer Darstllung beeinflussen können, wie Politiker entscheiden und Menschen handeln. Videomitschnitt und Folien zur Vorlesung stellen wir im Folgenden zur Verfügung.

Zum Vortrag

Der menschengemachte Klimawandel ist eine der zentralen Herausforderungen für Gesellschaften weltweit – und zugleich ein komplexes, lebensweltfernes Thema, über das sich viele Menschen (nur) aus den Medien informieren. Im Vortrag wird vorgestellt, wie Medien den Klimawandel darstellen, wie sich die Klimaberichterstattung in den vergangenen 20 Jahren entwickelt hat, wie sie vom Publikum genutzt wird und welche Wirkungen dies zeitigt.

Zur Person

Mike S. Schäfer ist seit 2013 Professor für Wissenschaftskommunikation an der Universität Zürich. Zuvor war er Juniorprofessor an der Universität Hamburg und Leiter der Forschungsgruppe „Media Constructions of Climate Change“ am Bundes-Exzellenzcluster „CliSAP“. Arbeitsbe­reiche: Wissenschaftskommunikation, politische Kommunikation, internationale Kommunikation, komparative Kommunikationsforschung, Medien- und Öffentlich­keits­soziologie.

Folien

 

Wer mehr erfahren möchte, kann das Buch “Das Medien-Klima – Fragen und Befunde der kommunikationswissenschaftlichen Klimaforschung” von Mike S. Schäfers zur Hand nehmen.

Akademische Mitarbeiterin in der Abteilung Wissenschaftskommunikation (Institut für Germanistik) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).
#wmklauscht: Mike S. Schäfer: Das Medien-Klima: Die Medienberichterstattung über den Klimawandel

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