Am 25. Mai war Prof. Holger Wormer zu Gast in unserer Ringvorlesung “Wissenschaftskommunikation erforschen” und berichtete über Informationsqualität zwischen Fachpublikationen, PR sowie alten und neuen Medien. Wir haben natürlich wieder den Vortrag mitgeschnitten und stellen das Video, sowie die Tweets zur Vorlesung im Folgenden zur Verfügung.

Zum Vortrag

Die Vorlesung analysiert Konvergenztendenzen von Wissenschaftsjournalismus und institutioneller Wissenschaftskommunikation. Entlang normativer Funktionszuweisungen und etablierter Kriterien für journalistische Qualität werden anhand praktischer Beispiele des Projekts Medien-Doktor sowie eines BMBF-geförderten Forschungsprojekts Unterschiede und Gemeinsamkeiten diskutiert. Abschließend werden Ansatzpunkte für eine verbesserte Kompetenz der Öffentlichkeit zur Beurteilung der Qualität von Informationen im digitalen Medienzeitalter aufgezeigt.

Zur Person

Holger Wormer, geb. 1969,  ist Professor für Wissenschaftsjournalismus sowie Leiter des Projekts medien-doktor.de. Derzeit leitet er ferner eine Arbeitsgruppe der deutschen Wissenschaftsakademien zur Kommunikation zwischen Wissenschaft, Öffentlichkeit und Medien. Bis 2004 war er Wissenschafts- und Medizinredakteur der Süddeutschen Zeitung.

Forschungsfelder: Qualität und Ethik in Journalismus, Wissenschaft & Wissenschaftskommunikation; Nachrichtenwerte im Wissenschaftsjournalismus; Aufgaben und Recherche im Wissenschaftsjournalismus (Schwerpunkt Medizin & Umwelt).

Tweets

#wmklauscht: Holger Wormer – “Wissenschaftskommunikationsjournalismus? – Informationsqualität zwischen Fachpublikationen, PR sowie alten und neuen Medien”

Ein Gedanke zu „#wmklauscht: Holger Wormer – “Wissenschaftskommunikationsjournalismus? – Informationsqualität zwischen Fachpublikationen, PR sowie alten und neuen Medien”

  • 16. Juli 2015 um 15:02
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    Bei Minute 38 bringt Holger Wormer zwei Zitate, die das Selbstverständnis der Öffentlichkeitsarbeit von Wissenschaftsorganisationen darstellen sollen. Als Mitarbeiter der Helmholtz-Kommunikation freue ich mich zwar, dass wir dabei vorkommen. Schade finde ich nur, dass er eine mehr als drei Jahre alte Äußerung unseres ehemaligen Pressesprechers Thomas Gazlig verwendet hat, die gar nicht mehr dem aktuellen Stand entspricht. Wir verfolgen seit mehr als zweieinhalb Jahren mit meinem Chef Jan-Martin Wiarda eine andere Kommunikationsstrategie. Ich habe den Anlass nun genutzt, nochmal ein kurzes Video auf Youtube hochzuladen, das erklärt, wie wir kommunizieren – kurz gesagt: Wir sind kein Unternehmen und haben die Unternehmenskommunikation nicht als Vorbild.

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