Neuer Mitarbeiter: André Weiß

Seit Anfang des Monats gehört André Weiß zu unserer Abteilung. Er hat im Master WMK studiert, zu seinen Aufgaben gehört unter anderem die Betreuung des NTW-Wahlpflichtmoduls Humanbiologie und Sportmedizin.

Wie bist du zur Wissenschaftskommunikation gekommen?

„Wissenschaft“ – Ein Deckmantel unter dem sich Mathematiker und Kulturwissenschaftler, Physiker und Theologen und viele weitere Menschen ganz unterschiedlichen Schlags nebeneinander wiederfinden. Lange schon habe ich mich gefragt, wie geht das eigentlich alles zusammen? Im Master WMK bot sich mir die Gelegenheit mich mit der internen, wie externen Wissenschaftskommunikation und damit mit genau dieser Frage auseinanderzusetzen. So konnte ich nicht nur die für mich neuen Kommunikationswissenschaften kennenlernen, sondern gleichzeitig mein Wissen im Bereich qualitativer Sozialforschung vertiefen. Insbesondere ein Interesse hat sich dabei herauskristallisiert: Welche Bedeutung haben Museen für die Wissenschaftskommunikation?

An welchen (Forschungs-)Projekten arbeitest du in der Abteilung?

Ich habe mich zunächst in administrative Aufgaben eingearbeitet, insbesondere zu den Wahlpflichtmodulen der Natur- und Technikwissenschaften. Hier kann ich meine eigenen Erfahrungen aus dem WMK-Studium einbringen. Darüber hinaus freue ich mich auf kommende Herausforderungen in Forschung und Lehre. Gerne möchte ich mein Wissen insbesondere im Bereich der „Museums- und Ausstellungsanalyse“ vertiefen und weitergeben.

Welche Themen aus dem Feld Wissenschaftskommunikation beschäftigen dich sonst noch?

In meinen Augen sollten in Zukunft neben den bereits zahlreich untersuchten Science Centern auch anderen Museen stärker als Feld der Wissenschaftskommunikation erschlossen und erforscht werden. Mich interessieren dabei vor allem Schnittstellen, an denen die Wissenschaft auf Kunst und Kultur trifft und die Frage danach, ob sich hier Synergien für das Verhältnis von Wissenschaft und Öffentlichkeit ergeben können.

Multimedia-Reportage zur “Krankheit der 1000 Gesichter”

Die Lehrredaktion im vergangenen Sommersemester hat sich eines sehr komplexen Themas angenommen: der Krankheit Multiple Sklerose. Die Studierenden haben ausführlich Ursachen, Behandlung, Forschungsergebnisse und Fallgeschichten beleuchtet und multimediale Beiträge dazu erarbeitet. Das Projekt entstand unter Leitung der Lehrbeauftragten Julia Burkhardt und in Kooperation mit dem Netzwerk Junge Neurologen, hier geht es zur fertigen Reportage.

Übersichtsseite Reportage

Handwerk vor Handlung – Wissenswerte in Darmstadt

Die Wissenswerte, die deutsche Tagung für Wissenschaftsjournalismus, war im Dezember 2017 in Darmstadt zu Gast. Mit den Reisestipendien der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften sind Studierende hingereist und haben unter anderem Sessions zu aktuellen Reizthemen wie Fake News besucht. Daraus sind ein Beitrag fürs Campusradio Karlsruhe entstanden sowie der folgende Blogartikel.

Kongresszentrum Darmstadtium
Das Darmstadtium, in dem die Wissenswerte 2017 stattfand (Bild: Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG)

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Neue Formate und Vorbilder in Braunschweig

Studierende der Fakultät Geistes- und Sozialwissenschaften konnten sich 2017 wieder auf Reisestipendien für die Tagungen Forum Wissenschaftskommunikation und Wissenswerte bewerben. Zwei Studentinnen sind zum Forum nach Braunschweig gefahren und schildern hier, was sie erlebt haben und ob sich die Reise gelohnt hat.

Folie "Scientists are cool" beim Forum
(Bild: M. Freiling und C. Heil)

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WMK um die Welt: Norwegen

Einige unserer WMK-Studierenden sind im Rahmen ihres Studiums ins Ausland gegangen, in loser Folge berichten sie hier über ihre Erfahrungen. Franziska Schäfer hat für ein Semester im hohen Norden studiert und dort viel mehr erlebt als nur einen anderen Uni-Alltag. Mehr Informationen über Auslandssemester bei WMK finden Sie hier und hier.

1. Die Gastuniversität

Im Wintersemester 2016/17 habe ich ein Erasmus-Semester an der Universität in Tromsø absolviert. Tromsø liegt 350 km nördlich des Polarkreises in Nordnorwegen inmitten der Arktis. Daher ist es der perfekte Ort, um im Sommer die Mitternachtssonne und im Winter die Polarnacht mit Nordlichtern zu erleben.

Polarlicht (Bild: Olga Shavrina)

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Medienrevolutionen zwischen Euphorie und Wut

Die Medien sind im Umbruch und damit verändert sich auch unser Nutzungsverhalten und womöglich sogar die ganze Gesellschaft. Bringt das alles nur große Aufregung und viel Ärger oder ergeben sich langfristig neue Chancen? Darüber werden die Studierenden des Seminars “Medien- und Berufsethik: Medien: Revolutionen, Erfahrungen, Kritik” sprechen, als Einführung hielt Michael Blume Ende November den Vortrag “Wie fühlen sich neue Medien an – Medienrevolutionen zwischen Euphorie und Wut”. Für Blume war es dieses Jahr schon das zweite “Gastspiel” bei WMK und wieder hat er versucht, aktuelle Ereignis in einen historischen und medienwissenschaflichen Kontext zu setzen. Als Religionswissenschaftler findet er interessante Parallelen, zum Beispiel zwischen Medienrevolutionen und dem Hochzeitsritual – Stichwort: hektische Organisation, die zu einer neuen (Familien-)Ordnung führt.

WMK um die Welt: Australien (2)

Einige unserer WMK-Studierenden sind im Rahmen ihres Studiums ins Ausland gegangen, in loser Folge berichten sie hier über ihre Erfahrungen. Linh Le Thanh Vu war für ihr Auslandssemster im Sommer 2017 in Sydney, gemeinsam mit Tanja Schmith (siehe vorheriger Beitrag). Mehr Informationen über Auslandssemester bei WMK finden Sie hier und hier.

Für mich war von Anfang an klar, dass ich während meines WMK-Masterstudiums am KIT ein Auslandssemester absolvieren möchte, um meine Sprachkenntnisse zu verbessern und um neue Erfahrungen außerhalb von Deutschen Universitäten zu sammeln sowie um einen Einblick in den Journalismus innerhalb eines anderen Landes zu bekommen. Da sich am KIT unter anderem durch ERASMUS und das International Students Office sehr viele Möglichkeiten bieten, ins Ausland zu gehen, besuchte ich mit einer Kommilitonin einige Infoveranstaltungen.

(Foto: Linh Le Thanh Vu)

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WMK um die Welt: Australien

Einige unserer WMK-Studierenden sind im Rahmen ihres Studiums ins Ausland gegangen, in loser Folge berichten sie hier über ihre Erfahrungen. Tanja Schmith hat ihr Auslandssemester in Sydney im Sommersemester 2017 verbracht. Mehr Informationen über Auslandssemester bei WMK finden Sie hier und hier.

Australien war schon immer mein Traumziel. Und meinen Traum mit einem Auslandssemester zu verbinden war für mich eine gute Kombination. Einerseits konnte ich so Auslandserfahrungen an der Uni sammeln und andererseits dieses tolle Land erkunden. Aus diesem Grund habe ich mich für ein Auslandssemester in Australien, genauer gesagt in Sydney an der University of Technology Sydney (UTS), entschieden.

Blick auf Bucht von Sydney
Bucht von Sydney (Foto: Tanja Schmith)

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Bots für die Wissenschaftskommunikation

Dieser Beitrag entstand als Teil eines studentischen Praktikums in unserer Abteilung im Sommer 2017.

Ob nun beim Blick in die Wetter-App, beim Ärgern über Spam, beim Buchen des Urlaubs über ein Vergleichsportal oder beim Wundern über die seltsame Formulierung der Antwort des Kundendienstes, überall sind Bots beteiligt. Und wenn es um den politischen Diskurs und das Internet geht, dann gibt es neben Fake News auch nur noch ein weiteres Thema: Social Bots. Aber können Bots auch in der Wissenschaftskommunikation behilflich sein?

Roboter
(Bild: Peter Lindberg/flickr.com, Lizenz: CC BY 2.0)

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WMK um die Welt: Chile

Einige unserer WMK-Studierenden sind im Rahmen ihres Studiums ins Ausland gegangen, in loser Folge berichten sie hier über ihre Erfahrungen. Laura Schmidt hat von August bis Dezember 2016 in Santiago de Chile studiert, anschließend ist sie weitere vier Monate für ein Praktikum geblieben. Organisiert hat sie den Aufenthalt über das KIT und mit dem Baden-Württemberg-Stipendium. Mehr Informationen über Auslandssemester bei WMK finden Sie hier und hier.

Meine Vorbereitung hat schon ein Jahr vor dem Auslandssemester begonnen. Schon in meinem zweiten Semester an der Uni habe ich mich mit diesem Thema befasst. Mir war eigentlich seit Beginn meines Studiums immer klar, dass ich ein Semester im Ausland studieren möchte.

Luftbild der Stadt
Santiago de Chile von oben (Foto: Laura Schmidt)

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