Eindrücke und Umfrage vom March for Science

Am 22. April fand erstmalig der weltweite March for Science statt. In Deutschland wurden insgesamt 18 Märsche organisiert, bei denen die Menschen für den Wert wissenschaftlicher Erkenntnisse in gesellschaftlichen und politischen Diskursen auf die Straße gingen. Unsere Studiengangsleiterin Annette Leßmöllmann war in Frankfurt am Main unterwegs und hat auf Twitter Fotos und Eindrücke geteilt. Wir haben sie als Rückschau in einem Storify zusammengestellt, außerdem sind Tweets der NaWik-Kollegen dabei, die in Heidelberg demonstriert haben. Der Menschenmenge nach zu urteilen, war der March of Science auch dort ein großer Erfolg. Außerdem wollten wir die schönen Schilder nicht vorenthalten, die das NaWik gebastelt hat!

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Diskurse in den Medien und Science Slams in Südafrika

Flyer Tagungsprogramm
Tagung „Sprache, Wissen, Medien“ am KIT (Foto: Philipp Schrögel)

Wissen kann auf vielen Wegen vermittelt werden, doch egal ob es um digitale Formate, Fernsehdokus, Comics oder Kinderbücher geht, ein zentrales Element ist die Sprache. Ihr Einsatz hat deswegen Einfluss darauf, wie Wissensthemen in der Gesellschaft wahrgenommen und diskutiert werden. Über diese Zusammenhänge sprachen die Mitglieder der DGPuK-Fachgruppe „Mediensprache – Mediendiskurse“, die sich am vergangenen Wochenende bei uns in Karlsruhe getroffen haben. Während der Tagung „Sprache, Wissen, Medien“ stellten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre aktuelle Forschung vor, für weitere Denkanstöße sorgten Gäste wie die Journalistin Silke Burmester und Heike Tappe, die als Linguistin in Südafrika lehrt.
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Wissenschaftskommunikation und Wahrheit

Eigentlich wollte Michael Blume einen Gastvortrag zu Mythen, Theorien und Medien halten. Doch da wir mittlerweile im „postfaktischen Zeitalter“ angekommen sind, hat der Religionswissenschaftler und Wissenschaftsblogger sein Thema geändert und diskutierte stattdessen, ob es die eine Wahrheit überhaupt gibt. Außerdem zeigte er mit einem Rückblick in die Geschichte, dass auch früher schon die sogenannten neuen Medien – im 16. Jahrhundert waren es Bücher – für viel Aufruhr und gesellschaftliche Umbrüche sorgten.

Der öffentliche Vortrag „Wissenskommunikation in postfaktischen Zeiten. Gibt es noch Nachfrage nach Wahrheit?“ fand als Einführung in das Seminar „Medien- und Berufsethik“ im Master WMK statt.

Onlinekommunikation am KIT

Dieses Wintersemester hat Denis Elbl von PKM (mittlerweile SEK) die Übung Medien- und Öffentlichkeitsarbeit im 3. Semester WMK besucht. In seinem Gastvortrag stellte er die Online- und Social-Media-Auftritte des KIT vor. Anschließend diskutierte er mit den Studierenden, welche Zielgruppen das KIT online anspricht, wie man richtig auf kritische Themen reagiert und wie er mit den Kanälen der vielen Abteilungen, Studiengängen und Studierendengruppen umgeht. Am Ende stellte Dozent Philipp Schrögel im Gespräch noch ein paar Fragen an Denis Elbl (ab Minute 17:20).

Wissenschaftsjournalismus zwischen Medienwandel und Glaubwürdigkeitskrise – die Wissenswerte 2016

Digital Natives, Generation Y, Journalismus 2.0 – viele der Themen der Wissenswerte zielen auf das junge Publikum zwischen 20 und 30. So waren wir vier Studentinnen des KIT nicht nur dabei, sondern auch die Zielgruppe der dreitägigen Veranstaltung in Bremen.

Die Wissenswerte 2016 startete vielversprechend mit einem Streitgespräch über den Einfluss von neuen Medien und Technologien auf Redaktionen. Die Folgen und Chancen der Digitalisierung bestimmten die Diskussion.

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3 Fragen an Christian Humm

Mit Christian Humm begrüßen wir einen alten und neuen Mitarbeiter. Er war 2014 bis 2015 bereits Mitglied der Abteilung und ist nach einjähriger Unterbrechung zurück als Doktorand und Redakteur für das neue Portal wissenschaftskommunikation.de. Wir haben ihn gefragt, worum es in dem Projekt geht und was ihn darüber hinaus an der Wissenschaftskommunikation interessiert.
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Studie zur Technikkommunikation: Vorsorglich warnen oder nicht?

Ob Mobiltelefone und Sendemasten eine Gefahr für die Gesundheit darstellen, konnte bislang weder zweifelsfrei nachgewiesen noch widerlegt werden. Das Bundesamt für Strahlenschutz und andere Einrichtungen geben dennoch Vorsorgetipps für den Umgang mit der Technik heraus. Unser Kollege Christoph Böhmert hat gemeinsam mit Forschern der University of Wollongong in Australien untersucht, wie solche Hinweise die Gefahrenwahrnehmung der Menschen beeinflussen können. Ihre Studie erschien im International Journal for Environmental Research and Public Health, die Ergebnisse hat das KIT in einer Pressemitteilung zusammengefasst. Für den WMK-Blog erklärt Christoph Böhmert, warum ihn das Thema interessiert und wie er seine Kooperationspartner gefunden hat.

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Wissen à la carte – Erfolg beim Hochschulwettbewerb zum Wissenschaftsjahr

Die Jahre 2016 und 2017 stehen ganz im Zeichen der Meere und Ozeane, zumindest wenn es nach dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ausgerufen Wissenschaftsjahr 2016*17 geht. Wissenschaft im Dialog (WiD) hat dazu einen Hochschulwettbewerb ins Leben gerufen, in dem junge Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aller Fachbereiche aufgerufen sind, Ideen und Projekte zum Thema des Wissenschaftsjahres zu entwickeln.

Das hat Philipp Schrögel aus der Nachwuchsgruppe „Science In Presentations“ in unserer Abteilung gemacht – und gewonnen. Sein Projekt „Wissensbuffet – all you can eat and learn“ ist eines von 15, das von einer Jury ausgewählt und mit einem Preisgeld von 10.000 Euro für die Umsetzung ausgezeichnet wurde.

Sushi für das Wissensbuffet (Foto: cyclonebill from Copenhagen, Denmark, Sushi (8452829483), CC BY-SA 2.0)
Sushi für das Wissensbuffet (Foto: cyclonebill from Copenhagen, Denmark, Sushi (8452829483), CC BY-SA 2.0)

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Grenzen ausloten – Beiträge für Die Rheinpfalz am Sonntag

Nicht nur der Mensch, auch die Natur stößt immer wieder an Grenzen. Die Studierenden der WMK-Lehrredaktion haben sich im Sommersemester 2016 mit dem ein oder anderen „Grenzgänger“ auseinandergesetzt. Sie wollten wissen, welche Körpergröße Tiere erreichen können, wie man seine Leistungsfähigkeit beim Sport richtig einschätzt und was es für Transsexuelle bedeutet, wenn das biologische Geschlecht nicht der persönlichen Identität entspricht. Unter der Leitung von Dr. Christian Gruber, Ressortleiter Wissenschaft bei der Rheinpfalz am Sonntag, entstand daraus eine Artikelserie, die am vergangenen Wochenende erschienen ist. Wir wünschen viel Spaß beim Durchblättern!

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Digitales Storytelling am Beispiel der Neuen Züricher Zeitung

Vor fast genau einem Jahr kündigte die Neue Züricher Zeitung an, ein neues Storytelling-Team unter der Leitung des Digitalredakteurs David Bauer aufzubauen. Die Gruppe aus Datenjournalisten, Grafikdesignern und Web-Entwicklern soll „Vorlagen für digitale und visuelle Erzählformen entwickeln, testen und diese nicht nur für Leuchtturm-Projekte, sondern auch im journalistishen Alltag nutzen“. Das kann zum Beispiel so aussehen, dass die Online-Texte der NZZ mit digitalen Elementen ergänzt werden, die Daten visualisieren oder dem Leser zusätzliche Informationen liefern. Wie gut der Einsatz dieser Digitaltools in der Praxis gelingt, haben die WMK-Masterstudierenden des 2. Semesters in einem Kooperationsprojekt mit der NZZ untersucht.

Straße in Zürich
WMK-Besuch im sommerlichen Zürich (Foto: Caroline Triebler)

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