Medienrevolutionen zwischen Euphorie und Wut

Die Medien sind im Umbruch und damit verändert sich auch unser Nutzungsverhalten und womöglich sogar die ganze Gesellschaft. Bringt das alles nur große Aufregung und viel Ärger oder ergeben sich langfristig neue Chancen? Darüber werden die Studierenden des Seminars “Medien- und Berufsethik: Medien: Revolutionen, Erfahrungen, Kritik” sprechen, als Einführung hielt Michael Blume Ende November den Vortrag “Wie fühlen sich neue Medien an – Medienrevolutionen zwischen Euphorie und Wut”. Für Blume war es dieses Jahr schon das zweite “Gastspiel” bei WMK und wieder hat er versucht, aktuelle Ereignis in einen historischen und medienwissenschaflichen Kontext zu setzen. Als Religionswissenschaftler findet er interessante Parallelen, zum Beispiel zwischen Medienrevolutionen und dem Hochzeitsritual – Stichwort: hektische Organisation, die zu einer neuen (Familien-)Ordnung führt.

WMK um die Welt: Australien (2)

Einige unserer WMK-Studierenden sind im Rahmen ihres Studiums ins Ausland gegangen, in loser Folge berichten sie hier über ihre Erfahrungen. Linh Le Thanh Vu war für ihr Auslandssemster im Sommer 2017 in Sydney, gemeinsam mit Tanja Schmith (siehe vorheriger Beitrag). Mehr Informationen über Auslandssemester bei WMK finden Sie hier und hier.

Für mich war von Anfang an klar, dass ich während meines WMK-Masterstudiums am KIT ein Auslandssemester absolvieren möchte, um meine Sprachkenntnisse zu verbessern und um neue Erfahrungen außerhalb von Deutschen Universitäten zu sammeln sowie um einen Einblick in den Journalismus innerhalb eines anderen Landes zu bekommen. Da sich am KIT unter anderem durch ERASMUS und das International Students Office sehr viele Möglichkeiten bieten, ins Ausland zu gehen, besuchte ich mit einer Kommilitonin einige Infoveranstaltungen.

(Foto: Linh Le Thanh Vu)

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WMK um die Welt: Australien

Einige unserer WMK-Studierenden sind im Rahmen ihres Studiums ins Ausland gegangen, in loser Folge berichten sie hier über ihre Erfahrungen. Tanja Schmith hat ihr Auslandssemester in Sydney im Sommersemester 2017 verbracht. Mehr Informationen über Auslandssemester bei WMK finden Sie hier und hier.

Australien war schon immer mein Traumziel. Und meinen Traum mit einem Auslandssemester zu verbinden war für mich eine gute Kombination. Einerseits konnte ich so Auslandserfahrungen an der Uni sammeln und andererseits dieses tolle Land erkunden. Aus diesem Grund habe ich mich für ein Auslandssemester in Australien, genauer gesagt in Sydney an der University of Technology Sydney (UTS), entschieden.

Blick auf Bucht von Sydney
Bucht von Sydney (Foto: Tanja Schmith)

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Bots für die Wissenschaftskommunikation

Dieser Beitrag entstand als Teil eines studentischen Praktikums in unserer Abteilung im Sommer 2017.

Ob nun beim Blick in die Wetter-App, beim Ärgern über Spam, beim Buchen des Urlaubs über ein Vergleichsportal oder beim Wundern über die seltsame Formulierung der Antwort des Kundendienstes, überall sind Bots beteiligt. Und wenn es um den politischen Diskurs und das Internet geht, dann gibt es neben Fake News auch nur noch ein weiteres Thema: Social Bots. Aber können Bots auch in der Wissenschaftskommunikation behilflich sein?

Roboter
(Bild: Peter Lindberg/flickr.com, Lizenz: CC BY 2.0)

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WMK um die Welt: Chile

Einige unserer WMK-Studierenden sind im Rahmen ihres Studiums ins Ausland gegangen, in loser Folge berichten sie hier über ihre Erfahrungen. Laura Schmidt hat von August bis Dezember 2016 in Santiago de Chile studiert, anschließend ist sie weitere vier Monate für ein Praktikum geblieben. Organisiert hat sie den Aufenthalt über das KIT und mit dem Baden-Württemberg-Stipendium. Mehr Informationen über Auslandssemester bei WMK finden Sie hier und hier.

Meine Vorbereitung hat schon ein Jahr vor dem Auslandssemester begonnen. Schon in meinem zweiten Semester an der Uni habe ich mich mit diesem Thema befasst. Mir war eigentlich seit Beginn meines Studiums immer klar, dass ich ein Semester im Ausland studieren möchte.

Luftbild der Stadt
Santiago de Chile von oben (Foto: Laura Schmidt)

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3 Fragen an Markus Lehmkuhl

Markus Lehmkuhl ist seit 1. September Professor für Wissenschaftskommunikation in digitalen Medien in unserer Abteilung. In den vergangenen Semestern hat er uns bereits als Vertretungsprofessor unterstützt. In den “3 Fragen” erzählt er uns, welche Themen ihn in Forschung und Lehre beschäftigen und wie er überhaupt in der Wissenschaftskommunikation “gelandet” ist.

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Perspektivenwechsel für Willige

Dieser Beitrag entstand als Studienleistung im Rahmen der Ringvorlesung “Gefühlte Wahrheiten? Wissenschaftskommunikation und der „Fakten-Diskurs“ – Beiträge aus Forschung und Praxis” von Annette Leßmöllmann und Christiane Hauser. Die teilnehmenden Studierenden besuchen die WMK-Ringvorlesung 2017 und schreiben Veranstaltungskritiken zu den Vorträgen. Eine Auswahl davon wird hier mit Zustimmung der Autor*innen veröffentlicht.

Wie konstruktiver Journalismus in der Praxis gelingen kann, darüber referierte Han Langeslag – in Vertretung für seine Kollegin Maren Urner – im Rahmen der Ringvorlesungsreihe. Der Mitbegründer eines Medien-Start-ups beschrieb die Herangehensweise, die sein eigenes Team in Sachen Online-Journalismus prägt, und erläuterte die positiven Auswirkungen auf Rezipienten.

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Risikokommunikation auf Abwegen

Dieser Beitrag entstand als Studienleistung im Rahmen der Ringvorlesung “Gefühlte Wahrheiten? Wissenschaftskommunikation und der „Fakten-Diskurs“ – Beiträge aus Forschung und Praxis” von Annette Leßmöllmann und Christiane Hauser. Die teilnehmenden Studierenden besuchen die WMK-Ringvorlesung 2017 und schreiben Veranstaltungskritiken zu den Vorträgen. Eine Auswahl davon wird hier mit Zustimmung der Autor*innen veröffentlicht.

Wer versuchen möchte, sich vor jedem Risiko zu schützen, der müsste sich wohl das Leben nehmen – das habe ich dem Vortrag Risikokommunikation zwischen Fakten, Fake und Emotionen allzu deutlich entnehmen können. Denn allen Risiken zu entkommen, ist nicht möglich. Sie sind ein Teil unseres Lebens. Über welche Risiken wir uns mehr oder weniger den Kopf zerbrechen, bestimmen öffentliche Risiko-Diskurse. Das ist das Stichwort, bei dem schließlich die Risikokommunikation ins Spiel kommt. Einer, der sich auf diesem Gebiet bestens auskennt, ist Prof. Dr. Peter Wiedemann. Er ist Professor für Psychologie und Associate Investigator und befasst sich in seiner Forschung hauptsächlich mit Risikoabschätzung. Mit seinem Vortrag liefert er einen Überblick über verschiedene Risikowelten, betrachtet die Aufgaben der Risikokommunikation und gibt Einblicke in aktuelle Risiko-Diskurse.

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Vom Web zum Social Web

Dieser Beitrag entstand als Studienleistung im Rahmen der Ringvorlesung “Gefühlte Wahrheiten? Wissenschaftskommunikation und der „Fakten-Diskurs“ – Beiträge aus Forschung und Praxis” von Annette Leßmöllmann und Christiane Hauser. Die teilnehmenden Studierenden besuchen die WMK-Ringvorlesung 2017 und schreiben Veranstaltungskritiken zu den Vorträgen. Eine Auswahl davon wird hier mit Zustimmung der Autor*innen veröffentlicht.

York Sure-Vetter, Professor am Institut für angewandte Informatik und formale Beschreibungsverfahren (AIFB) am KIT, interessiert sich in seiner Forschung insbesondere für „Web Science“, „Semantic Web“ und „Data Mining“. Außerdem ist er Direktor am Karlsruhe Service Research Institute (KSRI) sowie am Forschungszentrum Informatik (FZI). Oder, wie sein Chef es laut Sure-Vetter ausdrückt: „Er war net faul“.

Sure-Vetters Vortrag war dreigeteilt: Zunächst ging er auf die Hintergründe des Webs ein, dann auf das „Social Web“. Zuletzt stellte er sein Spezialgebiet „Web Science“ vor. Einen großen Teil seines Vortrags machte die Entwicklungsgeschichte des Webs aus. Beginnend bei der Idee Tim Berners-Lees einer internationalen Verknüpfung von Wissen und der ersten Website, erzählte er von dem explosionsartigen Wachstum der Anzahl an Websites und Internetbenutzern seit 1994.

Goldene Plakette an Bürotür
Plakette zur Entwicklung des World Wide Web am CERN (Bild: Max Braun/flickr.com, Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/)

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