Grenzen ausloten – Beiträge für Die Rheinpfalz am Sonntag

Nicht nur der Mensch, auch die Natur stößt immer wieder an Grenzen. Die Studierenden der WMK-Lehrredaktion haben sich im Sommersemester 2016 mit dem ein oder anderen „Grenzgänger“ auseinandergesetzt. Sie wollten wissen, welche Körpergröße Tiere erreichen können, wie man seine Leistungsfähigkeit beim Sport richtig einschätzt und was es für Transsexuelle bedeutet, wenn das biologische Geschlecht nicht der persönlichen Identität entspricht. Unter der Leitung von Dr. Christian Gruber, Ressortleiter Wissenschaft bei der Rheinpfalz am Sonntag, entstand daraus eine Artikelserie, die am vergangenen Wochenende erschienen ist. Wir wünschen viel Spaß beim Durchblättern!

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Digitales Storytelling am Beispiel der Neuen Züricher Zeitung

Vor fast genau einem Jahr kündigte die Neue Züricher Zeitung an, ein neues Storytelling-Team unter der Leitung des Digitalredakteurs David Bauer aufzubauen. Die Gruppe aus Datenjournalisten, Grafikdesignern und Web-Entwicklern soll „Vorlagen für digitale und visuelle Erzählformen entwickeln, testen und diese nicht nur für Leuchtturm-Projekte, sondern auch im journalistishen Alltag nutzen“. Das kann zum Beispiel so aussehen, dass die Online-Texte der NZZ mit digitalen Elementen ergänzt werden, die Daten visualisieren oder dem Leser zusätzliche Informationen liefern. Wie gut der Einsatz dieser Digitaltools in der Praxis gelingt, haben die WMK-Masterstudierenden des 2. Semesters in einem Kooperationsprojekt mit der NZZ untersucht.

Straße in Zürich
WMK-Besuch im sommerlichen Zürich (Foto: Caroline Triebler)

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Was der Schnitt aus einem Film macht

„Die Filmmontage als Konzept der stetigen Neuerfindung und -interpretation“ war das Thema des Gastvortrags, den Bence Gordos im vergangenen Wintersemester im Rahmen des Seminars „Einführung in die Filmanalyse“ gehalten hat. Einen Mitschnitt des Vortrags stellen wir hier im Blog zur Verfügung.

Bence Gordos ist Film- und Video-Editor und Absolvent der Filmakademie Baden-Württemberg. Er vollzieht in seinem Vortrag „Die Filmmontage als Konzept der stetigen Neuerfindung und -interpretation“ den Prozess vom Drehbuch zum Final Cut und den damit verbundenen Anforderungen und Hürden anschaulich an Ausschnitten des Projekts „Mund zu Mund“ -Ludwigsburg-Paris in Kooperation mit ARTE (2015) nach. Was darüber hinaus Ergebnisse des Schnitts bewirken können, wird anhand der Filme „Lola rennt“ (1998) „HEIL“ (2016) ergänzend problematisiert. Die „stetige Neuerfindung und -interpretation“ von Szenen versteht sich dabei als die Schaffung von Interpretationsebenen im Verlaufe des Schnittprozess – mit immer neuen und qualitativ verschiedenartigen dramaturgischen Effekten.

Forschungsexpedition auf dem Wissenschaftsschiff

Die KIT-Nachwuchsgruppe „Science in Presentations“ am Institut für Wissenschaftskommunikation untersucht, wie Wissenschaftler ihre Themen in der Öffentlichkeit präsentieren. Für eine erste Feldforschung besuchten die Projektmitglieder das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft, Philipp Schrögel erzählt von ihrer Zeit an Bord.

Die MS Wissenschaft liegt in Kiel vor Anker (Foto: Christiane Hauser)
Die MS Wissenschaft liegt in Kiel vor Anker (Foto: Christiane Hauser)

Ja, auch Kommunikationswissenschaftlerinnen und – wissenschaftler verbringen nicht die ganze Zeit am Schreibtisch, sondern unternehmen auch mal Forschungsexpeditionen, um Daten zu erheben. Zwar nicht im rauen Atlantik, sondern im geschützten Kieler Hafen, und auch nicht auf der „Polarstern“, sondern auf der „MS Wissenschaft“ – aber das ist nicht minder spannend, Forschungsschiff ist Forschungsschiff!

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Workshop Wissenschaftsjournalismus auf Schloss Dagstuhl

Sophia Lother aus dem Master WMK hat vom 01. bis 4. Mai 2016 an einem Workshop Wissenschaftsjournalismus zum Thema „Schreiben über Informatik“ am Leibniz-Zentrum für Informatik auf Schloss Dagstuhl teilgenommen. Für den WMK-Blog schildert sie ihre Eindrücke und hat sich dabei von der Atmosphäre des Ortes inspirieren lassen.

Es waren einmal zwölf Unerschrockene, die auf eine der prachtvollsten Burgen des Saarlandes auszogen. Die Burg mit dem Namen Dagstuhl, einst auf einem Vulkanberg erbaut, beherbergte anno dazumal das Institute zu Ehren des großen Denkers Gottfried Wilhelm Leibniz. Getreu dem Denker hatte man sich hier der Wissenschaft der Informatik verschrieben.

Schloss Dagstuhl bei Wadern im Saarland (Bild: Schloss Dagstuhl - Leibniz-Zentrum für Informatik GmbH)
Schloss Dagstuhl bei Wadern im Saarland (Bild: Schloss Dagstuhl – Leibniz-Zentrum für Informatik GmbH)

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Print und Kontra

Dieser Beitrag entstand im Rahmen der Lehrredaktion des Wintersemesters 2015/16, in der WMK-Studierende das Magazin Printerest erstellt haben.
Seminarleitung: Cornelia Varwig und Nicolaz Groll

E-Books, E-Journals und E-Newspaper: Warum werden alle Printmedien ins Digitale überführt? Sind gedruckte Bücher, Zeitschriften und Zeitungen nicht mehr gut genug? Die Antwort vieler Online-Befürworter ist: „Ja! Niemand braucht mehr Print!“ Aber wie erklärt sich dann, dass die Deutschen jedes Jahr immer noch über drei Milliarden Euro für Zeitschriften ausgeben? Ist Print vielleicht doch gar nicht so tot, wie immer behauptet wird?

Wir haben jeweils sechs Gründe pro und kontra Print zusammengetragen.

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Print – auch blind

Dieser Beitrag entstand im Rahmen der Lehrredaktion des Wintersemesters 2015/16, in der WMK-Studierende das Magazin Printerest erstellt haben.
Seminarleitung: Cornelia Varwig und Nicolaz Groll

Auf dem Sofa sitzen und in einer Zeitschrift blättern – das ist für Blinde genauso entspannend wie für Sehende, weiß Wolfgang Heiler. Der Leiter der Bezirksgruppe für Blinde und Sehbehinderte in Heilbronn bemängelt jedoch, dass es trotz Behindertenrechtskonvention nicht selbstverständlich ist, dass alle Informationen auch in Brailleschrift zur Verfügung stehen.

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Mit den Händen lesen

Dieser Beitrag entstand im Rahmen der Lehrredaktion des Wintersemesters 2015/16, in der WMK-Studierende das Magazin Printerest erstellt haben.
Seminarleitung: Cornelia Varwig und Nicolaz Groll

Schwarz auf weiß sind für den Zeitschriftenleser die neuesten Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft abgedruckt. Einem Teil des Leserpublikums geht es anders: Dieses liest mit den Händen. Zu Information und Unterhaltung gelangt es fühlend.

Wenn man genau darauf achtet, findet sie sich überall: Die Punktschrift, auch Brailleschrift genannt. In Fahrstühlen, an Bahnhöfen, auf Hinweisschildern – sogar auf jeder Medikamentenpackung sind die erhabenen Punkte fühlbar. Doch das ist noch nicht alles. Obwohl es dem „normalen“ Bürger kaum auffällt, gibt es in Deutschland neben Büchern auch eine große Anzahl an Zeitschriften, die in Brailleschrift gedruckt werden.

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Es brennt wieder Licht im Labor – Interview mit Denis Dilba von Substanz Magazin

Dieser Beitrag entstand im Rahmen der Lehrredaktion des Wintersemesters 2015/16, in der WMK-Studierende das Magazin Printerest erstellt haben.
Seminarleitung: Cornelia Varwig und Nicolaz Groll

Denis Dilba entwickelte zusammen mit Georg Dahm das digitale Wissenschaftsmagazin „Substanz“. Beide Journalisten hatten schon langjährige Erfahrungen in der Printbranche gesammelt und wollten ein zeitgemäßes Digital-Magazin für Wissenschaftsthemen auf den Markt bringen. Nachdem „Substanz“ ein halbes Jahr online war, wurde es letzten Sommer eingefroren. Warum hat es beim ersten Anlauf nicht geklappt? Wie wird es nun weitergehen?

Denis Dilba (Bild: Helen Fischer)
Denis Dilba (Bild: Helen Fischer)

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